Der Gothicbro
Der Gothicbro – der dunkle Sohn des Punkgrafen. Luxus-Mode trifft Gothic. Designer-Mode mit dunkler Eleganz & rebellischem Geist. Jungen-Fashion für Individualität.
Gothicbro, der 18-jährige Sohn des Punkgrafen und der Punkgräfin sowie älterer Bruder von Muschibitch, verkörpert die dunkle Eleganz der Gothic-Szene gepaart mit einer tiefen Leidenschaft für das Mittelalter. In seinem schwarzen Leichenwagen unterwegs, wirkt er auf den ersten Blick geheimnisvoll und distanziert, doch hinter der schüchternen und introvertierten Fassade verbirgt sich ein sensibler, herzlicher junger Mann, der auf der Bühne oder in seiner Mittelalterrolle ganz anders auftritt: präsent, stark und selbstbewusst.
Musikalisch ist er als Schlagzeuger und Gitarrist das Rückgrat seiner eigenen Band, die er mit drei Jugendfreunden gegründet hat. Ursprünglich auf Coverversionen von In Extremo, Schandmaul, Deichkind und Frei.Wild spezialisiert, hat die Gruppe inzwischen ihren eigenen Weg gefunden und schreibt Songs, die sich thematisch an mittelalterlichen Sagen und Minneliedern orientieren. Erste Auftritte auf Stadt- und Mittelalterfesten haben ihnen bereits eine wachsende Fangemeinde eingebracht, auch wenn der große Durchbruch noch auf sich warten lässt. Seine Schwester Muschibitch tritt dabei hin und wieder als Sängerin auf und ergänzt die Band mit ihrer Energie.
Abseits der Musik ist Gothicbro tief in der Mittelalterszene verwurzelt. Im Verein verkörpert er als Waldläufer denselben Namen, den er auch künstlerisch trägt, und überzeugt dort mit Schwertkampf und Bogenschießen. Sein handwerkliches Geschick zeigt er sowohl in seiner Ausbildung zum Schreiner als auch im ambitionierten Projekt, zusammen mit einem Freund auf dem Schlosshof eine originale Byrding – ein mittelalterliches Lastschiff – nachzubauen. Langfristig strebt er eine Weiterbildung zum Bootsbauer an.
Trotz seiner stillen Art übernimmt er Verantwortung: Er unterstützt seine Mutter bei sozialen Projekten, kümmert sich um Reparaturen im Schloss und zeigt sich als verlässlicher Helfer. Gemeinsam mit seinem homosexuellen Onkel Jörgay, einem leidenschaftlichen Imker, betreibt er einen Hofladen, in dem sie Honig, Met und alternative Wachskerzen anbieten – Produkte, die sie auch auf Märkten erfolgreich vertreiben. Zudem hat Gothicbro kürzlich seinen Kutschschein erworben und chauffiert Gäste mit der schlosseigenen Wagonette durch Weingut und Wälder.
Seine Vergangenheit hat ihn geprägt: Mit 14 durchlebte er eine Borderline-Phase, in der er begann, sich zu ritzen. Dank der Unterstützung seiner Schwester, die ihn damals aufdeckte, sowie der Hilfe seiner Eltern und Ärzte fand er zurück ins Gleichgewicht. Heute ist er stabil, reflektiert und weiß, was er will. In Liebesdingen jedoch ist er unerfahren – kein Mädchen konnte bisher dem Idealbild seiner Mutter, der Punkgräfin, das Wasser reichen.
Er lebt zurückgezogen, meidet soziale Medien und nutzt sein Handy nur zur Erreichbarkeit. Genussmittel nimmt er bewusst: Er raucht nikotinfreie Vapes und trinkt ausschließlich hauseigenen Met oder Calimocho aus dem Familienweingut. Gothicbro ist damit ein stiller Träumer zwischen Dunkelromantik und Handwerk, zwischen Bühne und Werkbank – ein junger Mann, der seine Rolle im Spannungsfeld von Vergangenheit, Familie und eigener Zukunft sucht.